Logo Kanton Bern / Canton de BerneBesonderes Volksschulangebot
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Integratives besonderes Volksschulangebot

Ziel des integrativ durchgeführten besonderen Volksschulangebots ist es, Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an verstärkten sonderpädagogischen Massnahmen mit geeigneten Unterstützungsmassnahmen und wenn immer möglich wohnortsnah in der Regelschule zu unterrichten.

Beratung und Unterstützung

Die Abteilung «besonderes Volksschulangebot» des AKVB stellt eine Beratungsdienstleistung für Regelschulen zur Verfügung. Diese Dienstleistung wird in Form von Beratung und Unterstützung (B&U) angeboten werden. Sie soll den Teams in beiden Sprachregionen zur Verfügung stehen.

Umsetzungshilfe

  • Integrative Sonderschulbildung (intSoS): Umsetzungshilfe für Gemeinden, Schulbehörden, Schulleitungen, Lehr- und Fachpersonen

Logopädie und Psychomotorik

Bei Kindern und Jugendlichen, die das besondere Volksschulangebot integrativ in der Regelschule besuchen, werden die für die pädagogisch-therapeutischen Massnahmen Logopädie und Psychomotorik erforderlichen Ressourcen in der Verfügung zum besonderen Volksschulangebot definiert und dem Schüler oder der Schülerin zur Verfügung gestellt.

Schulergänzende Angebote

Das ergänzende Volksschulangebot umfasst die Betreuungsangebote ausserhalb der Unterrichtszeit (Tagesschulangebot und Ferienbetreuung) und die Schulsozialarbeit.

Der Anspruch auf das Betreuungsangebot besteht immer am Schulort. Daher haben Kinder im integrativen besonderen Volksschulangebot das Recht, die Tagesschule der Regelschule zu besuchen.

Faktor 3.3

Besucht ein Kind im besonderen Volksschulangebot die Tagesschule in einer Schule mit Regelklassen, regelt die Verordnung über das besondere Volksschulangebot, dass die Normlohnkosten für eine Betreuungsstunde für Kinder im besonderen Volksschulangebot mit dem Faktor 3.3 multipliziert werden können. Dieser sogenannte Faktor 3.3 ermöglicht es, diese Kinder intensiver zu betreuen und zu fördern. Den Gemeinden stehen durch die Verrechnung von Betreuungsstunden mit dem Faktor 3.3 zusätzliche Mittel für die Deckung von Lohnkosten zur Verfügung.

Die Tagesschulleitung plant den Einsatz der zusätzlichen Mittel für die Verbesserung der Betreuungsqualität des Kindes. Der Faktor 3.3 ermöglicht grundsätzlich ein Betreuungsverhältnis von 1:3, die zusätzlichen Mittel können aber auch anders, z.B. für punktuelle Unterstützung oder Beratung eingesetzt werden.

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